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12.07.2007 15:25

Wir müssen doch etwas tun

Das nennt man wohl einen Selbstläufer: Das Thema Nächstenliebe beschäftigte die Schülerinnen und Schüler der 5c und 5d des Fuldaer Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums weit über den katholischen Religionsunterricht hinaus. Die gut 50 Kinder initiierten kurzerhand eine Spendenaktion, mit der sie 1.300 Euro zugunsten von SEARRA sammelten. "Damit hatte ich nicht gerechnet", sagte Religionslehrer Gerhard Fritz. Er ist von dem Engagement seiner Schützlinge ebenso angetan wie der stellvertretende Schulleiter und Vorstandsvorsitzende von SEARA, Ferdinand Herr, an den der Scheck jetzt feierlich überreicht wurde.

Die Zehn- bis Zwölfjährigen hatten Spendendosen gebastelt und damit bei Verwandten und Nachbarn gesammelt. Manche hatten Kuchen gebacken und in der Schule angeboten, wieder andere hatten selbstverfasste Märchen kopiert, zu Büchern gebunden und für Seara verkauft. "Wir müssen doch etwas tun für die Kinder, denen es schlechter geht als uns", lautete ihr Motiv. Überdies trieb sie das Versprechen ihres Lehrers an, die von ihnen gesammelte Summe zum Schluss zu verdoppeln. "Danke, dass ihr heute eine Brücke geschlagen habt von der Stein-Schule bis nach Brasilien. Ihr habt Gutes getan, das Früchte trägt", lobte Gerhard Fritz zum Schluss der Feierstunde.

Quelle: Fuldaer Zeitung


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